Hl. Florian

Das Leben des Hl. Florian

Er lebte im dritten Jahrhundert, in Lorch als das römische Heer an der Donau den Grenzwall (Limes) gegen die Germanen besetzt hielt. Florian war Kanzleidirektor des römischen Statthalters der Provinz Noricum. Er war bekennender Christ. Zu dieser Zeit war aber das Christentum verboten und alle gläubigen Christen wurden verfolgt und aus Noricum vertrieben. So musste auch Florian seine Dienststelle aufgeben und er zog in die Gegend von St. Pölten - Tulln.

Florian wird in die Enns geworfen

Als er aber von der beginnenden Verfolgung seiner Glaubensbrüder in Lauriacum (Lorch) an der Enns erfuhr, wo an die 40 Soldaten wegen ihres Glaubens eingekerkert waren, reiste er dorthin um ihnen zu helfen. Als er sich aber weigerte für die römischen Götter Opfer zu bringen, wurde Florian mit einem Stein um den Hals in die Enns geworfen. Am 4. Mai 304 erlitten so seine 40 Glaubensfreunde und er den Tod.

Florians Grab befindet sich im Stift St. Florian

Eine Frau soll seinen Leichnam am Ufer der Enns gefunden haben und dort auch begraben haben. Ganz in der Nähe findet man das Stift St. Florian. 1900 wurde der Märtyrer im Hochaltar des Stiftes beigesetzt.

Der heilige Florian ist nicht nur Schutzpatron der Feuerwehr

Er gilt als Schutzpatron gegen Feuersgefahr und für die Feuerwehrleute, auch für Berufsstände, die besonders mit Feuer und Wasser zu tun haben wie Schmiede, Rauchfangkehrer, Hafner, Binder und sogar Bierbrauer.